Paul Pfanner: Querbeet · 10.04. – 10.05.26
Angeregt durch das Buch von Horst Janssen „Hundert Köpfe“ habe ich begonnen, die Autoren und Maler, deren Bilder und Bücher mich bewegt haben, zu Papier zu bringen.
Dabei geht es mir nicht nur darum Gesichtszüge wiederzugeben, sondern Charakter und Beziehungen zu veranschaulichen. Bei den Porträts der Maler habe ich mich häufig auch mit deren Techniken beschäftigt und sie auch das eine oder andere Mal ausprobiert. Auch wenn die Aneignung, besonders bei Karl Bohrmann, nicht immer leicht war.
Eine andere Form der Auseinandersetzung mit der Literatur waren Versuche von Illustrationen zu Texten von Rolf Hochhuth, Erich Kästner und Theodor Plievier („Stalingrad“). Das Problem der Illustration liegt darin, Texte nicht nur zu bebildern, sondern im Sinn vom lateinischen „illustrare“ (= erhellen“) zu gestalten.
Eine weitere Facette meiner Arbeit ist die Anfertigung von Serien zu einem Thema. Des Öfteren habe ich sie für Kalender verwendet. Zum Beispiel: „Ruhe und Bewegung“. Oder auch die Beschäftigung mit „meinen Elefanten“, die mich über die Zeit der Corona getragen hat. Viel Vergnügen hatte ich auch mit den „Körperlandschaften“. Früh habe ich mich auch mit den vier Elementen (Feuer, Wasser, Luft und Erde) auseinandergesetzt.
Eine besonders herausfordernde Aufgabe war der Kreuzweg, den ich für St. Christoph in Sonthofen – Rieden gestalten durfte.
Biographisches:
Geboren 1954 in Kempten
Ausbildung am Seminar für Kunsterziehung der LMU München, Studienaufenthalte in Salzburg (Graphische Versuchswerkstätte)
Lange Jahre als Kunsterzieher u.a. in Kempten, Mering und Sonthofen tätig.
www.paul-pfanner.de
Öffnungszeiten & mehr:
- öffentliche Vernissage: 10. April, 20 Uhr, Begrüßung 20:15 Uhr
- Öffnungszeiten bis einschließlich So. 10. Mai: Dienstag 16 – 20 Uhr, Samstag und Sonntag 11 – 17 Uhr
- Der Eintritt ist wie immer frei(willig).



Brigitte Guggenmos







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