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Stephan A. Schmidt · WARUM! · 30.12.16 – 29.1.17

Fast Shopper

“Warum!” ruft Stephan A. Schmidt für seine erste Einzelausstellung in der Galerie Kunstreich aus. Der artig-Künstler zeigt in Kempten Werke verschiedenster Genres von Installationen, Grafik- und Fotoarbeiten über Objekte bis hin zu Malerei.

warum-stephan-a-schmidt-1216_wMitmachen!

Im Vorfeld lädt Stephan A. Schmidt zum Mitmachen ein: Unter dem Motto “Mein Satz zur Laudatio – Das will ich am Fr. 30. Dezember 2016 hören!” kann jeder auf der Website des Künstlers mitbestimmen, was zur Ausstellungseröffnung gesprochen wird.

Hier geht’s zum Formular für DEINEN SATZ ZUR LAUDATIO →

Termine

⇒ Zur Vernissage am Freitag, 30. Dezember 2016, ab 20 Uhr , sind alle Interessierten eingeladen.
⇒ Am letzten Ausstellungstag, Sonntag, 29. Januar 2017, um 16 Uhr, steht der artig-Vorsitzende selbst unter dem Motto “Warum!Kunst!” Rede und Antwort zu seinen Arbeiten. Ab 15 Uhr bereits kann man beim original Siebdrucken zusehen.


Eindrücke von der Vernissage

alle Bilder im Fotoblog ansehen →


Die Idee

Warum? Nein: Warum! Statt einer Frage ein quasi kategorischer Imperativ – denn Kunst ist weder ein Fragespiel noch formuliert sie Antworten. Wer das erwartet, wird von ihr immer wieder enttäuscht werden. Kunst stellt wortlos Fragen, fordert und formt Gedanken, Gefühle und will teilen, mitteilen – manifestiert in Werken.

Diese Ergebnisoffenheit für einen gemeinsamen Diskurs wird im Kunstbetrieb oft verspielt: Deutungshoheiten von Dritten, gefällige bis verschwurbelte Laudationes, Katalog- und Feuilletontexte verstellen die Sicht. Im verschüchterten Museumsgeflüster traut sich keiner mehr zu einem eigenen, lustvollen Warum!

Warum! – Im lebendigen, offenen Umgang mit Kunst wie im Leben überhaupt ist dies die Aufforderung zum autonomen Fragen, zu gesundem Misstrauen und offener Kritik – zu jener instinktiven wie spielerischen Selbstverständlichkeit von neugierigen Kindern auf ihrer bedingungslosen Entdeckungsreise nach Antworten wie nach selbstformulierten Fragen.

„Mit der Kunst verbinde ich auch den tiefen Wunsch, über das Individuum hinaus mit und in einer Gesellschaft gemeinsam zu denken und zu sprechen – sofern es diese ,gemeinsame Sache‘ noch gibt“, sagt Stephan A. Schmidt. „In meinen Werken folgt ein Warum! (oder auch ein Warum nicht!) dabei keineswegs einer vorauseilenden Logik oder Absicht, sondern Lust oder Zorn. Und dem puren Willen zum Dialog. Oder, um auch mal zu schwurbeln: Eine ,Weil-Kunst‘ gibt es nicht, außer es ist Auftrags- oder Oligarchenkunst. Oder aus Liebe; das wäre für mich die Ausnahme.“

Zur Ausstellung:

Homogenen Gleichklang unter den Werken herzustellen, beansprucht der seit 1999 im Allgäu lebende und gebürtige Oberfranke in seiner ersten Einzelausstellung in Kempten nicht. So manche der Fotografien, Installationen, Objekte und Videos hing oder stand im Allgäu bisher nur ein einziges Mal und vor Jahren. Grund genug, um in dieser Ausstellung neben ganz neuen Werken auch eine kleine Retrospektive zu zeigen.

In seinen Werken verweist der Künstler, Kultur(politik)aktivist und artig-Vorsitzende gerne auch einmal in die Kunstgeschichte, ohne aber diese Werke in einen selbstreferentiellen Raum zu stellen. Kern seiner Kunst ist, so simpel das klingt, immer der Mensch, und hier vor allem als teilhabendes, soziales Wesen (jenem „Zoon Politikon“ der griechischen Philosophen) und als bewusstes, aktives Teil eines größeren Ganzen.

Dein Satz zur Laudatio

Unter diesem unorthodoxen Motto kann jeder mitbestimmen, welche wirren, huld- oder sinnvollen und kritischen Sätze vom Vorleser Kaus ,Bschese‘ Kiechle zur Vernissage am Freitag, 30. Dezember 2016, vorgetragen werden. Diese Sätze sammelt, gerne auch anonym, ein einfaches Formular unter www.stephan-a-schmidt.de/laudatio

„Warum!Kunst!“ Künstlergespräch

Am letzten Ausstellungstag Sonntag, 29. Januar 2017, ab 16 Uhr steht Stephan A. Schmidt allen Interessierten zu seinen Arbeiten, zur Kunst oder auch dem Kunstbetrieb Rede und Antwort. Außerdem ist der Künstler ist jeden Sonntag während der Öffnungszeiten vor Ort und gern im Gespräch mit Besuchern der Ausstellung.

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