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So frei wie die Kunst: Aufruf zum artig Kunstpreis 2014

artig kunstpreis 2014

artig kunstpreis 2014Unabhängig von Thema, Gattung, Herkunft, Schaffensort und Alter des Künstlers oder gar der Zugehörigkeit zu einer Organisation: So frei wie nur möglich soll er sein, der erste artig Kunstpreis 2014. Daher lädt artig bildende Künstler aller Sparten von der Malerei über die Bildhauerei und Fotografie bis hin zu jeder denkbaren Mischform ein, bis zu zwei Werke für den mit 1.000 Euro dotierten, neuen überregionalen Kunstpreis aus dem Allgäu einzureichen – fast alle: artig-Künstler und Mitglieder sind ausgeschlossen, damit auch die Jury bestehend aus Mitgliedern von artig so frei und unbefangen wie möglich urteilen kann.

Zusätzlich können die Ausstellungsbesucher ihre Stimme für einen Publikumspreis über 500 Euro abgeben. Verliehen wird der Preis am Samstag, 19. April 2014, während einer Vernissage. Ab diesem Tag werden die prämierte und weitere ausgewählte Arbeiten bis zum 18. Mai in der von artig geführten Galerie kunstreich in Kempten präsentiert.

Die Einreichungsfrist für Künstler endet am Montag, 10. März 2014 ist verlängert bis Montag, 17. März 2014.

„Wir machen seit fünf Jahren große wie kleine Ausstellungen und Kulturevents, seit zwei Jahren führen wir erfolgreich unsere Galerie kunstreich – nun ist es an der Zeit, einen eigenen Kunstpreis auszuloben, und zwar von Künstlern für Künstler: ein Preis so frei wie die Kunst selbst“, sagt artig-Vorsitzender Stephan A. Schmidt. Gute Gründe gibt es dem Künstlerverein zufolge genug: „Wenn man bedenkt, dass in Deutschland immer noch 95 Prozent aller Künstler nicht von ihrem künstlerischen Schaffen leben können, dann liegt die Idee nahe, Kunst nicht nur ideell und praktisch durch unsere Ausstellungsmöglichkeiten zu fördern, sondern auch finanziell zu unterstützen“, so der stellvertretende Vorsitzende Krešimir Crash Vorich, der den neuen Kunstpreis initiiert hat. „Dahinter steckt ein weiterer Gedanke: Solidarität unter Künstlern, da das Preisgeld aus der für den einzelnen geringen Anmeldegebühr und einer Zuzahlung aus Vereinsmitteln zusammenkommt“, erklärt der artig-Künstler.

Zudem möchte artig mit der Ausstellung zu einer örtlich unbegrenzten Ausschreibung das regionale Kulturangebot bereichern, eben auch um Werke, die außerhalb des Allgäus entstanden sind. „Wir freuen uns über jede Einreichung aus der Region. Aber wir hoffen, dass wir in der Ausstellung auch Kunst von weiter weg zeigen können, die es sonst hier nicht zu sehen gäbe“, so Schmidt.

Die Jurierung läuft in zwei Phasen:

  • Zu einer sogenannten Photojury kann bis zum 17. März 2014 je ein Foto von bis zu zwei Kunstwerken, die ab 2011 geschaffen wurden,  eingereicht werden. Aus diesen Werken wählt die Jury diejenigen aus, die bis 8. April einzuliefern sind und in der Ausstellung ab 19. April präsentiert werden.
    Nachtrag 29. März: Die ausgewählten Werke →
  • Aus diesen eingelieferten Arbeiten wiederum wird in einer zweiten Jury-Runde das Werk aus gewählt, das mit dem artig Kunstpreis 2014 ausgezeichnet wird.

Während der bis zum 18. Mai laufenden Ausstellung können die Besucher per Wahlschein über den von der Brauerei Clemens Härle gestifteten Publikums­preis abstimmen. Der Gewinner mit den meisten Stimmen wird am letzten Tag der Ausstellung bei der Finissage bekanntgegeben.

Die Teilnahme ist mit einer Anmelde-/Bearbeitungsgebühr von 30 Euro verbunden. Damit wird der Kunstpreis sowie u.a. seine Organisation und Bewerbung finanziert.

Alle weiteren Informationen finden sich in den

Also dann mal los und viel Erfolg!

9 Kommentare
  1. Michael Weinand
    Michael Weinand says:

    Ich frage mich wirklich, warum ein Kunstpreis mit einer \“Bearbeitungsgebühr\“ versehen ist. Bei einer seriösen Veranstaltung sollte dieses nicht der Fall sein. Sorry-liebe Leute – SO NICHT! Aber weiterhin viel Spaß und gutes Verdienen beim Abzocken der Künstler…!

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  2. Stephan A. Schmidt
    Stephan A. Schmidt says:

    Lieber Herr Weinand,
    wir dotieren einen Kunstpreis mit 1.000 Euro, zahlen die Galeriemiete, die Ausstellungsversicherung und vieles mehr (ganz abgesehen von der ausschließlich freiwilligen, ehrenamtlichen Arbeit, die hinter allen Aktivitäten des artig e.V. steht) – und Sie sprechen von \“Abzocke\“?

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  3. Hötsch
    Hötsch says:

    Ein Kunstpreis, bei dem jeder Teilnehmer 30 EUR Bearbeitungsgebühr für eine Online-Bewerbung bezahlen muss- ob er ausstellen darf oder nicht – ist absolut unseriös!!! Wer da mitmacht, ist wirklich selbst schuld, dass er abgezockt wird!!!
    Bei einer seriösen Ausschreibung muss man nie etwas bezahlen!!!!!

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  4. Stephan A. Schmidt
    Stephan A. Schmidt says:

    Liebe/r Herr/Frau Hötsch;
    mit konstruktiver Kritik setzen wir uns gerne auseinander, was Sie aber hier aus dem Off mit harten Worten und schreienden Ausrufezeichen einfach behaupten, entbehrt jeglicher Grundlage. Es gibt landauf, landab hunderte seriöser Kunstpreise, bei denen eine Gebühr zu bezahlen ist – sogar für Kunstpreise, die nicht mit einem Preisgeld dotiert sind (was dann natürlich eher kritisch zu sehen ist. Aber selbst da würde ich im Gegensatz zu Ihnen vielleicht erst mal nachfragen).

    Jedenfalls: Wie sonst sollen Veranstalter – insbesondere wie in unserem Falle ehrenamtliche und übrigens anerkannt gemeinützige Kunstvereine – die ganzen Kosten für einen Preis und die Ausstellung aufbringen? Wenn Sie da einen Tipp hätten, wären nicht nur wir, sondern viele andere sehr dankbar.

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  5. Hutter Peter
    Hutter Peter says:

    Der Sinn der Bearbeitungsgebühr besteht vor allem darin, dillettierende malende Hausfrauen, Günstler und Kunstgecken, von denen es hier ein unerschöpfliches Potential zu geben scheint, von der Teilnahme abzuschrecken. Ich weiss, welcher finanzielle und zeitliche Aufwand hinter solch einer Veranstaltung steckt und zahle die Bearbeitungsgebühr gerne!

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  6. Walter Lehmann, CH-Glarus
    Walter Lehmann, CH-Glarus says:

    Ich hatte eben den \“Hötsch\“. Wenn man in der Schweiz Schluckauf hat heisst das in der Mundart Hötsch. Und wenn man diesen hat, kann man nicht mehr artikulieren und als Gegenmassnahme soll man den Atem anhalten und somit ist man schweigsam. Und das tut (täte) dem Hötsch gut. Meine 30 Euro habe ich längst einbezahlt. Ich kenne die artigen Leute, die sind einfach wunderbar, pflichtbewusst und kunstbefliessen. Meine damalige Ausstellung in Kempten war durch und durch perfekt organisiert; da könnten viele Galeristen lernen!

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