Wie schön es in der Allgäuer Zeitung (S. 32 vom 17. Juli 2018) beschrieben ist, da lassen wir uns am besten nicht selbst über die Ausstellung WEGen von Ralf Dieter Bischoff aus, sondern zitieren gerne:

“Seine Fotografien sind farblich sehr zurückgenommen und scheinbar verschwommen. Sie strahlen eine große Ruhe und besondere Schönheit aus. […] Die Fotografien von Ralf Dieter Bischoff haben die Transparenz von aquarellierten Lasuren. Manche wirken wie eine schwarzweiße Grafitzeichnung. Einige lichtdurchflutete Stadtansichten erinnern an die Venedig-Aquarelle eines William Turner. Wie der Engländer geht Ralf Dieter Bischoff weit über das reine Abbild hinaus. Durch Überlagerung mehrerer Fotos bringt er das Bild in einen zeitlichen Ablauf. Er reißt kein Einzelbild aus dem Fluss der Zeit heraus. Wie in der Erinnerung überlagern sich mehrere Eindrücke. Die Bilder sind bei ihm kein einziges scharfes Abbild, sondern etwas Ungreifbares, schwer Fassbares. Das macht ihre große Qualität aus, denn sie reizen den Betrachter, in verschiedenen Abständen vor das Bild zu treten.”

Also: Tretet näher und schreitet dann wieder weit zurück und lasst Euch noch bis Sonntag, 12. August 2018, auf “WEGen” von Ralf Dieter Bischoff im Kunstreich ein (Dienstag, 16 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 17 Uhr).

Wer den Künstler vor Ort treffen möchte, hat dazu beim Künstlergespräch am letzten Sonntag, 12. August 2018, um 15 Uhr die Gelegenheit.

→ mehr zu WEGen

Fotos © 2018: Katja Egli

 

Alle Fotos in diesem Album:

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.