artig Kunstpreis 2020

Alle Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen, sich um den artig Kunstpreis 2020 (dotiert mit 2.500 €), den artig Sonderpreis (1.500 €) und den Publikumspreis (1.000 €) zu bewerben. Bis 7. März 2020 läuft die Einreichungsphase. Auf der Vernissage am Fr. 24. April werden die beiden Jury-Preise und am So. 24. Mai der Publikumspreis überreicht.

 

english flagto this page in English english flagto the Participation & Exhibition Terms & Conditions in English
deutsch english flagzum Online-Teilnahmeformular / to the Entry Form / Upload DE/EN deutsch flaggezu den Ausschreibungs- & Ausstellungsbedingungen

 
Auch für 2020 laden wir bildende Künstler*innen aller Sparten von der Malerei über Bildhauerei, Fotografie, Performance oder Video bis hin zu jeder denkbaren Mischform ein, bis zu zwei Arbeiten für den international ausgeschriebenen artig Kunstpreis 2020 einzureichen. Dazu können Fotos der Kunstwerke direkt online oder per Post eingesendet werden.

Auslober und Veranstalter ist der seit 2009 als gemeinnützig anerkannte artig e.V., eine von Künstlern und Kunstfreunden im Allgäu gegründete Non-Profit-Organisation, die seit 2012 die Galerie Kunstreich in der Altstadt von Kempten betreibt. Dort werden in einer großen Ausstellung von 24. April bis 24. Mai 2020 die Kunstwerke der Finalisten gezeigt und die Preise überreicht.

Der artig Kunstpreis hat seit 2014 zum Ziel, zeitgenössische Kunst mit möglichst keinen Beschränkungen – also so frei wie die Kunst selbst – auszuzeichnen. Das bedeutet: Keine Grenzen bei Alter, Herkunft, Schaffensart/Sparte oder Thema – und möglichst keine Einflussnahme von außen. Er ist letztlich und vor allem ein Preis von Künstlern für Künstler; diese stehen im Mittelpunkt.

Was hat sich zu 2018 geändert?

  • Wir haben die ursprüngliche Dotierung erhöht: Den artig Kunstpreis von 2.000 auf 2.500 €, den artig Sonderpreis von 700 auf 1.500 € und den Publikumspreis von 700 auf 1.000 €. Und wie immer behalten wir uns vor, bei ausreichend hoher Teilnahme die Preise nochmals anzuheben und/oder einen vierten Preis einzuführen.
  • Den Kunst- und Sonderpreisträger*innen stehen für eine kostenfreie Soloausstellung in 2021 nun bis zu je 500 statt 400 € für Transport-, Reise- und Materialkosten zur Verfügung.
  • Die Anmeldegebühr sinkt von 30 auf 25 €.
  • Alles andere bleibt, wie es war.

Das Wichtigste auf einen Blick:

Die Preise

  1. artig Kunstpreis 2020* für bildende Kunst (Malerei, Skulptur/Plastik, Fotografie, Video, Installation, Aktion, Performance…), dotiert mit 2.500 Euro
  2. artig Sonderpreis 2020* für Außergewöhnliches und dotiert mit 1.500 Euro
  3. artig Publikumspreis 2020, dotiert mit 1.000 Euro, gestiftet von der Brauerei Härle und gewählt von den Ausstellungsbesuchern per Stimmzettel

*Kunstpreis und Sonderpreis beinhalten darüber hinaus eine kostenfreie Soloausstellung ab 2021 in der Galerie Kunstreich in Kempten; zudem werden dafür anfallende Transport-, Reise und Materialkosten bis zu einem Gesamtbetrag von 500 Euro übernommen.

Es werden immer alle Kunstpreise vergeben. Jeder Preis wird an eine Person vergeben und nicht auf mehrere aufgeteilt (Ausnahme: Publikumspreis bei gleicher Zahl an Stimmen).

Die Termine 2020

Sa. 7. März, 24 Uhr
Anmeldeschluss / Ende der Einreichungsfrist
So. 15. März
Bekanntgabe der angenommenen Werke
Mo. 30. März + Sa. 4. April
Einlieferung der angenommenen Werke zur Preisjury
Fr. 24. April, 20 UhrVernissage und Preisverleihung
Fr. 24. April – So. 24. Mai
Kunstausstellung
So. 24. Mai, 17 Uhrkl. Finissage, Bekanntgabe Publikumspreis
So. 24. Mai ab 17:30 Uhr + Mo. 25. Mai 16 bis 20 Uhr
Abholung der ausgestellten Werke

Das Jury-Verfahren

Wir werden wieder nach dem bewährten, zweistufigen Jury-Verfahren vorgehen:

  1. Bis 7. März 2020 können Fotos von bis zu zwei Kunstwerken per Online-Formular oder Brief eingereicht werden. Aus diesen nominiert eine Jury diejenigen Werke für den Kunstpreis, die dann im Original angeliefert und ab 24. April auf der Ausstellung zum Kunstpreis gezeigt werden.
  2. Aus diesen Originalwerken wählt die Jury zwei aus, die auf der Vernissage am Fr. 24. April 2020 mit den beiden Kunstpreisen ausgezeichnet werden.

Wie wir jurieren, haben wir 2018 ausführlich in diesem Beitrag dargestellt

Der Teilnahmebeitrag

Die Anmeldegebühr beträgt 25 Euro (statt vormals 30), die bei Nichtannahme nicht zurückerstattet und zur Finanzierung des Kunstpreises verwendet werden. Bei Werkverkäufen fällt zudem eine Provision von 15 % an. Ansonsten entstehen, z.B. für Werksabbildungen im Katalog, keine weiteren Gebühren.

Wir sehen diesen Betrag als einen Solidarbeitrag unter Künstlern: Alle zahlen in einen „Jackpot“ ein, der vom artig e.V. (ein als gemeinnützig anerkannter Verein, dem auch aus steuerrechtlichen Gründen eine Gewinnerzielungsabsicht untersagt ist) treuhänderisch verwaltet wird. Aus diesem Topf werden drei Kolleg*innen mit Geldpreisen ausgezeichnet sowie die Kosten für einen professionell produzierten, großformatigen Katalog, für eine Kunstpreis- und zwei Preisträger-Ausstellungen, für Versicherungen, Miete und vieles mehr getragen. 

Zudem werden alle Arbeiten für Organisation und Durchführung des Preises und der Ausstellungen ehrenamtlich und unentgeltlich von unseren Mitgliedern erbracht, einjurierte Künstler*innen müssen keine Aufsichtsdienste übernehmen.

Uns ist ein Kunstpreis wichtig, bei dem Kunst und Künstler im Mittelpunkt stehen. Das beginnt bei Einlieferungszeiten, zu denen nicht nur Lehrer und Rentner Zeit haben, geht über eine strikte Unterbindung intransparenter Konkurrenz aus miteinreichenden Vereinsmitgliedern (nicht dass einer der Organisatoren urplötzlich selbst einen Preis in der Hand hält…), eine professionelle Bewerbung der Ausstellung – bis hin zu Eröffnungsreden, die nicht die Verdienste von Stadtvätern und Geldgebern lobpreisen, während die Künstlerschaft nur als dekorative Ordonnanz hinten im Saal herumsteht. Und am Rednerpult keine Firmenchefs, die ihr Kunstsponsoring als „soziales”(!) Engagement bezeichnen, Gemälde ankaufen, weil sie ganz toll zu ihrem Produkt passen, oder über ihr Sponsoring auf andere Art Einfluss nehmen und Abhängigkeiten schaffen.

Die Beschränkungen: „Das Werk darf nicht älter als der Künstler sein.“

Von Anfang an sollte unser Kunstpreis möglichst so frei sein wie die Kunst, also möglichst unbeschränkt gerade auch in seinen Kriterien, z.B. bei Thema, Schaffensart sowie Alter, Ausbildung, Herkunft oder Verbandszugehörigkeit der Künstler*innen.

Dazu gehört für uns nicht nur das Alter des Künstlers, sondern auch das des Werkes: Denn warum sollte Kunst, wie auch ein Buch, ein Theaterstück oder eine Idee, eine Vision, nur deswegen weniger relevant, gut und zeigenswert sein, weil sie älter als drei Jahre ist? Sicher kann das ein oder andere Werk je nach Thema auch an Relevanz verlieren – aber nicht per se durch’s Alter. Ab wann ist Kunst denn nicht mehr “aktuell”? Wie aktuell und immer wieder neu muss sie denn überhaupt sein?

In Anbetracht dieser Absurdität gilt für den artig-Kunstpreis seit 2017, dass jegliche Kunst unabhängig vom Erstellungsjahr zugelassen ist – sofern der oder die Einreichende sie selbst geschaffen hat.

Auch sonst gibt es kaum Beschränkungen. Die Kunst ist frei, aber die rein technischen Grenzen sind leider nicht der Himmel, sondern die Wände und Decke der Galerie Kunstreich, weswegen die Größe der Werke max. 2,2 m Höhe x 3,5 Breite betragen darf. Ansonsten gibt es keine Einschränkung bei Genre, Technik, Alter, Herkunft oder Thema.

artig-Künstler und ordentliche Mitglieder sind ausgeschlossen, damit die Jury frei und unbefangen urteilen kann und das Ergebnis frei jeglichen faden Beigeschmacks ist. Und der Eintritt zur Ausstellung ist auch frei.

So, und jetzt kann’s losgehen – alle weiteren Details finden sich auf diesen Folgeseiten:

zum Online-Teilnahmeformular zu den Ausschreibungs- & Ausstellungsbedingungen

Rückblicke

2014 reichten Künstler*innen aus halb Europa 540 Werke ein: Schon bei diesem ersten Kunstpreis waren wir platt – und auch etwas stolz auf das große Vertrauen in uns. Die Jury wählte 50 Werke aus, die auf zwei der inzwischen drei Stockwerken der galerie Kunstreich ausgestellt wurden.

2016 hatte die Jury aus über 800 eingereichten Werken 69 Arbeiten unterschiedlichster Genres ausgewählt. Aufgrund der unerwartet hohen Teilnehmerzahl hatten wir umgehend den Hauptpreis auf 2.000 verdoppelt, die beiden anderen Preise auf 700 Euro angehoben und das Format des Ausstellungskataloges auf 30 x 30 cm vergrößert. Zudem wurden die Preisträger zu Soloausstellungen eingeladen.

2018 kamen über 1.000 Werke von 560 Künstlerinnen und Künstlern aus halb Europa, von Portugal bis Tschechien und von Belgien bis Mazedonien. 72 Werke schafften es diesmal in die Ausstellung. Dank der nochmal gestiegenen Teilnehmerzahl hoben wir den artig Kunstpreis von 2.000 auf 2.500 €, den artig Sonderpreis von 700 auf 1.500 € sowie den Publikumspreis von 700 auf 1.000 € und führten einen vierten Preis, den artig Extrapreis 2018 mit nochmals 1.000 € ein.

Unter dem Strich: Wir sind stolz, Teil einer so großartigen Künstler-Community zu sein, die einiges auf sich nimmt – und auf Vernissagen gemeinsam zu feiern weiß.


1 Antwort
  1. Avatar
    Manfred L. KOUTEK sagte:

    …bin seit 50 Jahren künstlerisch tätig und hatte seit 1974 mehr als 300 Ausstellungen im In- und Ausland. Koutek – Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen auf allen Kontinenten. – – – Näheres auf meiner umfangreichen Homepage : http://www.manfredkoutek.at – – – würde nichts dagegensprechen, mir einen Preis zu verleihen… mit künstlerischen Grüßen – Manfred L. KOUTEK

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.